Das grosse Packen hat begonnen und die Ausrüstung wird selektiert. Es gilt die noch ca. 80 kg schwere Ausrüstung auf 60 kg zu reduzieren. Den Grossteil des Gepäcks nimmt jedoch die Bootsausrüstung (welche im Anschluss in Nepal verbleibt, damit die lokalen Nationalparkguides diese zum arbeiten benutzen können) und der Dokumentationsausrüstung.
Diese Bootsausrüstung wird in Nepalbereits sehnlich erwartet.
Nun, es bleiben noch ein paar Tage Zeit und auf irgendeine Art wird das Problem schon noch gelöst. Bis dahin wird aber noch so einige male gepackt, wieder umgepackt und weiter an Material abgespeckt.
Kurz vor Weihnachten sollten dann die ersten Berichte direkt aus Nepal veröffentlicht werden.
Drücken Sie uns und den Delfinen die Daumen, dass wir noch einen regenerierbaren Bestand von ihnen vorfinden. Hukum (der treuste Guide des Projekts) meint, die Geburtsstätte der Delfine gefunden zu haben. Der Weg dahin sei umständlich, was aber gut für die Delfine wäre, denn dann wären sie vor menschlichem Zugriff etwas geschützt. Bedauerliche hat er festgestellt, dass die Dörfer auf dem Weg der vermeintlichen Kinderstube der Delfine zum Hauptstrom des Karnali immer mehr mit Gift fischen. Wir werden versuchen Aufklärungsarbeit mit diesen Dörfern zu leisten um deren Bewohnern verständlich zu machen, dass sie mit dem Giftfischen vor allem auch sich selbst gefährden.

Hukum auf dem Weg zum Karnali

