GLOBALANCE

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DIE ERSTEN ZWEI FLUSS-DELFINE GESICHTET

Mittwoch 23. Dezember 2009 von admin

Am Montag erste Erkundungsfahrt auf dem Karnali

Am Montag den 21.12.2009 startete die erste Erkundungsfahrt mit dem Schlauchkanadier auf dem Karnali. Am Seitenarm der Elefantenstation wurde eingebootet und erst dieser Seitenarm erkundet. Dieser läßt aber keine Wanderungen von Delfinen ausserhalb des Monsuns zu, da er an einigen Verbindungsstellen einfach zu seicht ist.

An der Potonenbrücke nach der Indischen Grenze konnten wir dann für 40 Minuten zwei Delfine beobachten. Ich unterhalb der Brücke und Rike zeitgleich einen oberhalb der Brücke.

Etliche Gespräche mit den lokalen Guides welche sich regelmässig am Karnali und im Nationalpark befinden, gibt Anlass zur Hoffnung, dass noch einige gefunden werden können. Alle die wir schon öfters an diesem Problem gearbeitet haben sind uns einig, dass sich der Bestand auf höchstens ein Dutzend Delfine kann.

Entgegen der Nationalparkverwaltung und deren Beobachter (die sich selbst nie an den Karnali oder in den Nationalpark begeben und sich ihre positiven Schätzungen lediglich aufgrund von Erzählungen die sie sich einholen zusammenreimen).

Das mitgebrachte Boot wird von allen sehr begrüßt, denn es verschafft Unabhängigkeit und kann, wie wir gestern bewiesen haben, leicht auf dem Motorrad transportiert werden.

Hukum holte uns am Nachmittag dann am Zufluss zum Karnali ab, da er diesen mit dem Motorrad nicht furten konnte. Das hieß für uns, erst wieder ein Stück Fluss aufwärts zu paddeln und wo die Strömung dann zu stark wurde, es mit dem Seil vom Wurfsack zu treideln (Anm.: ziehen).

Rike wurde mit der Fotoausrüstung und den Schwimmwesten zuerst zurück zum Jungle Base Camp gebracht und ich konnte bis zu Hukums Rückkehr Boot und Ausrüstung vom Schlamm reinigen (vom Rücktransport an den Abholpunkt).

Am Abholpunkt kamen Hukum und mir dann wieder Erinnerungen von der Expedition 2002 auf, denn an diese Furt war damals vermint und kurz vor uns flog mitten im Flusslauf ein Jeep mit Polizisten in die Luft, weil dieser auf eine der Minen aufgefahren war. Alle Polizisten starben bei diesem Vorfall.

Sofern die Strassen morgen wieder frei gegeben werden, geht es morgen Flussaufwärts zum einbooten um den oberen Abschnitt zu erkunden.

Heutiges Programm ist sichern der Daten, Sichtung und Auswertung der Bilder***, Betreuungsarbeit für Hukum und Planung der nächsten Aktivitäten am Fluss.

*** Das Fotografieren der Delfine ist sehr schwierig. Vom Auftauchen des Delfins bis zum Abtauchen bleiben gute 2 Sekunden. Der Autofokus schafft das Nachregeln auf der Wasseroberfläche nicht schnell genug, daher muss manuell gearbeitet werden.

Sofern wir Glück haben, schaffen es heute auch die ersten beiden Tourbookeinträge online zu gehen.

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BARDIA NATIONALPARK ERREICHT!

Mittwoch 23. Dezember 2009 von admin

Endlich im Bardia Nationalpark angekommen. Nächste Woche beginnen die Delfinsichtungsaktionen.

Der folgende Bericht ist recht knapp verfasst und ohne Bildmaterial. Seit 2 Tagen gibt es hier im Dorf keinen Strom und wenn, nur für wenige Minuten. Der folgende Bericht wartet also auf der Festplatte, bis es endlich mal für eine halbe Stunde Strom gibt und damit auch mit Glück eine Internetverbindung hergestellt werden kann. Da diese hier gähnend langsam ist, wenn sie mal zu stande kommt, werden die Bilder dann später in Pokhara hochgeladen. Auf jeden Fall funktioniert hier im Moment gerade weder Strom noch jegliche Telefonverbindung. Aber das ist hier kein größeres Dilemma, eher Alltag mit dem man sich gelernt hat zu arrangieren.

Montags Abend mit etwas Verspätung in Kathmandu gelandet und die übliche Warteprozedur beim Einreise und Visumschalter absolviert. Dann glücklicherweise alle Gepäckstücke angekommen. Am Flughafen dann die üblichen Taxi- und Hotelkeiler abgewimmelt und wie durch wundersame Fügung genau den richtigen Helfer gefunden. Raaj brachte uns mit seinem Taxifahrer in eine bescheidene aber saubere und recht billige Unterkunft und holte uns dann am nächsten Morgen ab: Aircargo Marathon um die Bootsausrüstung auszulösen. Ohne Raaj seine Hilfe, hätte dieser bestimmt weit mehr als die vier Stunden gedauert. Erst zum Aircargogebäude, dort dann zum Flughafen geschickt ein Dokument abzuholen, dass wir berechtig sind, am Aircargogebäude Gepäck auszulösen. Für dieses Formular waren dann 3 Bestätigungen erforderlich?!? Dann sollten wir zum Büro von Etihad, um dort ein Formular zu holen. Das Etihadbüro war aber geschlossen! Seltsamerweise wurden die Etihaddokumente im Lufthansabüro ausgestellt. Seltsam deswegen, weil Lufthansa Nepal ja gar nicht mehr anfliegt. Mit diesem Formular hatten wir dann noch einige andere auszufüllen und abzustempeln und natürlich für fast jedes eine Gebühr zu entrichten. Um es abzukürzen: Nach vier Stunden durften wir das Bootsgepäck vom Zoll inspizieren lassen und endlich auslösen.

Der Rest vom Tag wurden noch dringende Besorgungen erledigt und die Fahrt in den Nationalpark arrangiert. Da wir ja mit guten 90 Kilo Gepäck unterwegs waren, suchten wir einen privaten Fahrer, der uns dann am Mittwoch um 05.30 bei der Unterkunft abholt. Ünktlich auf die Minute war er dann vor Ort und die erste Reaktion: Nein, das Gepäck passt nicht in mein Auto – Ich kann Euch nicht fahren. „Lass mich mal probieren zu packen und wenn ich’s reinbekomme, fahren wir! OK?“. Unser Nepali staunte dann nicht schlecht, mit welchem System ich sein Auto belud. Zur Sicherheit vergewisserte ich mich noch, dass er den Weg in den Bardianationalpark kannte, denn ich wunderte mich ein wenig, dass er mit seiner Strassenlimo uns dorthin fahren wollte. Bei der Reservierung dachte ich eigentlich, dass wir dür den vereinbarten Preis eine nepaltypische Klapperkiste mit Zufallsgeneratorbremsen bekommen würden. Bereits um sechs Uhr Morgens massiver Stau auf der Strasse über den Pass aus Kathmandu raus. Über den Pass alleine brauchten wir vier Stunden länger als normal.

Nach 18 Stunden und einer Reifenpanne waren wir dann an der Zugangsstrasse zum Nationalpark und hier kamen mir dann doch Zweifel, ob unser Fahrer schon mal im Nationalpark war. Denn der Zugangsweg ist zuerst eine holprige Schotterpiste die dann in einer Furt im Fluss – bei dem zu dieser Jahreszeit aber das Wasser an der richtigen Stelle grad mal knöcheltief ist. Ich gab unserem Fahrer noch den Tip, er solle den Polizisten am Checkpoint nach der richtigen Piste fragen, weil ich ja schon seit einigen Monaten nicht mehr hier war und in stockdunkler Nacht ich nicht sicher bin, ob ich die richtige Spur erwische. Verwunderung in seinem Gesicht, aber er fragte dann doch nach. Und dann fragte er mich immer wieder „way ok?“. Dann flackerte kurz Panik in seinem Gesicht auf, als der Schotterweg plötzlich sich in ein Spurengewirr oberhalb des Flussbetts verzweigte.

Keinen Meter fahre er mehr weiter! Hätte er nicht dringend Schlaf gebraucht und wären es nicht ein so langer Weg nach Kathmandu gewesen, wäre er zu 100% umgedreht. Ich machte ihm den Vorschlag, dass ich sein Auto durch die Furt fahren kann. Aber verständlicherweise war er um sein gutes Auto besorgt. Ich wies ihn dann an, einfach zu warten und dass ich zu Fuß die richtige Spur über den Fluss suchen würde. Diese war auch gleich gefunden und nur zweimal wäre es durch seichtes Wasser gegangen. Die Zweifel von unserem Fahrer waren dann aber doch zu groß und er wollte zurück zum Polizeichekcpoint, fix der Überzeugung, es müsse doch eine richtige Strasse in den Nationalpark geben. Mittlerweile konnten wir auch Hukum im Junglebasecamp erreichen, der sich mit seinem Motorrad auf den Weg machte uns entgegenzukommen und ab der Furt zu lotsen.

Der Polizist am Chekcpoint grinste ein wenig, als wir wieder bei ihm auftauchten. Als er unserem Fahrer klar machte, dass dies wirklich der einzige Weg war, war der Frust in seinem Gesicht trotz Dunkelheit nicht zu übersehen. Ich wollte ihm etwas Mut machen und meinte zu ihm „Schau mal, die Strassen in Kathmandu sind mit den ganzen Schlaglöchern doch viel holpriger als diese Schotterpiste und vor dem bißchen Wasser brauchst dich nicht zu fürchten. Im Monsun stehen die Strassen in Kathmandu viel tiefer unter Wasser, als diese paar Zentimeter hier in der Furt!“

Wieder zurück am Fluss marschierte ich vor seinem Auto mit der Stirnlampe durchs Wasser und deutete auf meine Schuhe, die grad mal bis zu den Knöcheln mit Wasser bedeckt waren. Er murmelte irgendetwas zu Rike, das sie aber nicht verstand und dann Erlösung: Wir waren wirder auf der Schotterstrasse auf der anderen Seite vom Fluss. Noch 12-14 Km bis ins Camp und bereits nach ein paar Kilomtern kam uns Hukum mit seiner Frau Laxmi auf dem Motorrad entgegen.

Freudige Ankunft im Camp und gleich Geburtstagsglückwünsche für Rike und dann Tiefschlaf. Seit Sonntag waren wir auf dem Weg und jetzt endlich angekommen.

Wir bedankten uns bei unserem Fahrer. Nicht nur, weil er pünktlich war, sondern auch, weil er sehr umsichtig und verantwortungsvoll gefahren ist. Dass er an der Furt etwas erschrocken ist, ist verständlich. Normalerweise fährt er ja in der Stadt und deren Umgebung und rechnete nicht mit einer minioffroadfahrt zum Finale. Dass er uns nicht sagen wollte, dass er zuvor noch nie im Bardianationalpark war, ist auch zu verstehen, denn er rechnete wohl damit, dass wir dann einen anderen Fahrer gebucht hätten. Bereits um 7 Uhr in der Früh machte er sich auf den Weg zurück nach Kathmandu. Mit Glück hat er vielleicht noch Passagiere auf diesem Weg zurück gefunden und konnte damit noch etwas zusätzlich verdienen.

Die folgenden beiden Tage wurden erstmal genutzt um etwas zu regenierieren, Hukum den Aufbau der Bootsausrüstung zu zeigen, mit ihm die Erfahrungen der letzten Monate zu teilen und die Fahrten zum Karnali zu besprechen.

Heute werden wir noch daran arbeiten, wie er das Programm in Nationalpark noch besser promoten kann und ihm Unterricht in der Computerbenutzung zu geben. Gestern war auch noch Reperaturtag an seinem Motorrad angesagt. Wenn es heute seinen Dienst nicht versagt, wird es morgen oder spätestens Übermorgen an den Karnali gehen. Hukum freut sich riesig üer die Bootsausrücstung und die mitgebrachte Fotoausrüstung, damit er auch die Gelegenheit hat, seine Sichtungen sowohl von den Delfinen wie auch den Tigern in Zukunft auf Bildern festzuhalten. Auch er ist fest davon überzeugt, dass einzig und alleine ein sanftes Dolphinwathing den Tieren ein Überleben sichern kann.

Wichtig noch, dass wir heute oder morgen Strom bekommen, damit die Akkus der Kameras geladen werden können. Falls nicht, gibt es genügend andere Arbeiten noch zu erledigen. Jetzt reicht der Akku des Laptops nur noch einige Minuten, als speichern und auf Strom warten.

Beim nächsten Bericht kann ich dann hoffentlich schon von den ersten Delfinsichtungen berichten.

Add-on vom Sonntag:

Ab heute sind wir von der Aussenwelt auch transporttechnisch abgeschnitten. Es herrscht wieder Streik in Nepal. Zumindestens hier in Westnepal. Vom Osten haben wir keine Nachrichten. Streik in Nepal hat eine etwas andere Bedeutung als zu Hause in Europe. Hier würde eher das Wort „Strassenblockade“ zutreffen. Kein motorisiertes Fahrzeug darf die Strassen passieren. Wer es dennoch wagt, riskiert mitunter sein Leben. Vom Timing her hatten wir also Glück. Wir haben Bardia erreicht und unsere Fahrer ist auch wieder sicher zurück in Kathmandu. (Neueste Nachricht dazu: Ausnahmen seien lediglich Rettungsfahrzeuge und von Touristen besetzte Fahrzeuge – was unse wieder nicht viel nützt, weil wir mit den Nepali zusammmen arbeiten. Aber mehr als gerüchtewert haben die Nachrichten die wir hier bekommen nicht. Soeben hies es gerade, es sei in einigen Städten zu Ausschreitungen gekommen und nicht einmal Fahrräder seien auf den Verbindungsstrassen geduldet?!? – In ein paar Tagen werden wir dazu auf jeden Fall mehr wissen).

Strom ist wieder Stundenweise vorhanden, aber noch immer keine Telefonverbindung. Daher ist das update noch in der Warteschleife.

Mit Hukum wurde noch intensive Schulung betrieben und es folgen noch etliche Einheiten davon. Es macht auch Freude zu sehen, dass Hukum sehr dankbar um jede Hilfe ist. Und seine Arbeit hat dem Nationalpark in den letzten Jahren mit Garantie mehr gutes angetan, als die Arbeit des nicht gerade vorbildlichen Nationalparkmanagements. Morgen bei Anbruch des Tages geht es runter zum Fluss. Einzig der Rücktransport ins Jungle Base Camp bereitet noch Kopfzerbrechen. Wir schrauben an Hukums Motorrad, aber es hat seine Macken. Die Bootscrew vom Jeep abholen zu lassen, kommt zu teuer. Aber bis morgen wird das Problem gelöst sein. Maybe ;)

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Nepal Riverdolphin ExpeditionIII – Dez.2009/Jan.2010

Mittwoch 21. Oktober 2009 von admin

Ist whalewatching die letzte chance für Nepals Delfine?

Die Planungen und Vorbereitungen schreiten immer weiter fort. Zur Zeit laufen gerade Verhandlungen, wie die am Fluss benötigte Ausrüstung (Unter anderem eine voll ausgestattete Bootsausrüstung, welche für die weitere Verwendung durchausgewählte nepalesischen Guides des Nationalparks im Land verbleiben wird) günstiger nach Nepal transportieren können.

Dr. Werner Sandholzer, welcher 2002 zusammen mit Bernhard Bechter über den Landweg nach Nepal anreiste, wäre bei Landtransport wieder mit an Bord gewesen. Nach Abwägen musste für dieses Jahr die Anreise über den Landweg abgesagt werden. as Expeditionsfahrzeug bräuchte für diese Fahrt einen umfassenden Service, bei dem zahltreiche Komponenten erneuert werden müssten. Aus Sparmassnahmen wird daher dieses mal die Anreise per Flug gewählt und nur die notwendigste Ausrüstung mitgenommen und die Landanreise bis zur nächsten Expedition verschoben. Dies hat aber auch den Vorteil, dass bis dahin zahlreiche Sachspenden gesammelt werden können und dann mitgenommen werden können.

Die Expedition wird im Dezember 2009 und Jänner 2010 stattfinden.

Folgender Marschplan ist für aProjekt festgelegt:

  • Anreise zum Karnali
  • Erste Delfinzählungen mit Hilfe der Tharus (lokale Bevölkerung)
  • Ausbildung ausgewählter Einheimischer Nationalparkguides im Umgang mit Boot & Nationalpark-Touristen (Grundlegende Handhabung eines Bootes, Materialkunde, Sicherheit, Bergetechniken, Verhalten in besonderen Fällen, Iformationstransfer zu den Gästen,…)
  • Aufklärungstour durch die flussangrenzenden Dörfer mit fogelnden Zielen:
  1. Erkennen des Wertes des vorhanden sein der Delfine
  2. Wie kann die Bevölkerung durch die Delfine profitieren
  3. Was sind die Probleme der Delfine (Überfischung, Giftfischen,…)
  4. Warum ist der Karnali in den letzten Jahren so fischarm geworden
  5. Problematik Überfischung
  6. Wie können die Fischer dafür sorgen, dass der Karnali wieder fischreich wird und ergiebige Erträge erwirtschaften (Schonzeiten auch ohne Gesetze umsetzen)
  7. Zum Informationsaustausch zwischen den Dörfern und den Nationalparkguides anregen
  • Bildmaterial für die Nationalpark Guides erstellen, welches von diesen für Ihre Arbeit verwendet werden kann.
  • weitere Erkundungsfahrten auf dem Karnali
  • Workshop Ausarbeitung eines Touren-Komplettpaketes für ein ausgewogenes Programm für den Nationalpark und die Region.
  • Überlassung einer Bootsausrüstung für die ausgewählten Guides
  • Herstellen von Kontakten zu Tourismusanbietern in Pokhara und Kathmandu (Damit von dort Touristen & Dolphinwatcher in den Bardia Nationalpark kommen)

Arbeitsgebiet des Projektes am Karnali/Nepal: aus GoogleMaps:

Dazu kommen natürlich noch weiter Thematiken, die über das Thema ‘Rettung der Delfine und Nitzen für die Bevölkerung’ hinausgehen.

Vor der Abreise wird Bernhard Bechter noch einige Tage in Pokhara verbleiben und arbeiten.

Die Tourberichterstattung erfolgt ab Dezember 2009.

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Hallo Welt!

Donnerstag 7. Mai 2009 von admin

Willkommen beim neu aufgesetzten Tourbook.  Allerdings sind noch einige Nachtschichten erforderlich, bis die Inhalte wieder hergestellt sind und die Verlinkungen wieder alle funktionieren.

Daher diesmal ein richtiges indoor-posting.

Im Juni folgen dann die Postings zur IWC Konferenz.

Mit freundlichen Grüssen,

Bernhard Bechter

Projektleiter

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Echo in Nepal

Freitag 27. März 2009 von admin

In den letzten Tagen wurden zahlreiche gespraeche mnepali gefuehrt, die alle ein sehr gutes Echo hatten. Dem Vorschlag das Karnaligebiet verstaerkt als Besuchergebiet zu promoten und den Nationalpark staerken gefaellt vor allem den Touranbietern.

Ebenfalls das Anliegen, dass am Karnali dringend eine strikte Regelung des Fischfangs und die Einfuehrung einer Schonzeit dringend erforderlich ist. Auch im Interesse der lokalen Bevoelkerung. Nur dies Umzusetzen bedarf eines Mammutaktes.

Fuer die naechsten beiden Tage sind noch Gespraeche geplant, die die Verbindung von guten Anbietern mit 2 Guides in Bardia herstellen, die die Situation vor Ort am besten kennen.

Sanfter Tourismus verspricht die hoechste Erfolgsquote am Karnali den Schutz der wenigen Delfine zu sichern.

Die Tourbookupdates sind etwas muehsam zu bewerkstelligen, weil die Internetverbindung immer wieder abreisst und auch der Strom oefters ausfaellt.

In der freien Zeit wurde heute wieder 2 1/2 Stunden eine Trainingsrunde mit den Kids der Pokhara Packing Crew gemacht, also Jugend- und Motivationsarbeit ein bischen ausserhalb vom Karnalithema, aber bestimmt genauso wertvoll.

Samstag werden die Packsaecke gepackt und die Heimreise in 2 Etappen angetreten.

Namaste, BB.

PS: Das Update konnte gestern trotz mehrer Versuche nicht auf die Homepage gestellt werden. Fuer das Konvertieren der Bilder waren mehrere Versuche erforderlich, aber heute scheint die Verbindung stabil zu sein.

Die anschliessenden Bilder sind aus dem Terrai am Karnali und zeigen sehr eindruecklich, wie schuetzenswert diese Region ist und vermitteln auch einen Eindruck, wie die Menschen in dieser Region leben.

Auswahl Karnalibilder Teil 2:

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Karnali – Der erste Kurzbericht

Dienstag 24. März 2009 von bb

Nach der Rueckkehr vom Karnali folgt erst mal nur ein ganz kurzer Bericht. Die Ruettel- An-& Abreise war etwas anstrengend in dem Bus und hab dabei keinen Schlaf erwischt (16 Stunden Anreise und 15 Stunden Abreise) Vor dem Abreisetag war noch eine 24 Stundenschicht der Dolphinwatch am Flusslauf angesagt. Und jetzt ist ein bischen Erholungsbedarf vorhanden und noch kein konzentriertes Schreiben moeglich.

Vom Karnali gibt es erfreuliches, wie auch weniger erfreuliches zu berichten. Aber zumindestens haben 5-6 Tiere, darunter ein Jungtier, die letzten Jahre ueberlebt. Das ist die Haelfte von dem Bestand, den die Recherche 2002 ergeben hat.

Groesstes Problem: Totale Ueberfischung des Flusses und Fischwilderei selbst im Nationalparkbereich. Geschaetzt gegenuber 2002 sind auf den beobachteten Abschnitten gut 3 mal soviele Fischer auf dem Fluss, machen aber kaum noch Faenge. Schonzeit Fehlanzeige. Fuer die Delfine ein grosses Problem, wenn der Fischbestand so niedrig ist. An dem Spot an dem 2002 mehrmals taeglich Delfine beobachtet werden konnten, gab es bei der 24 Stunden Beobachtungsschicht nur eine Sichtung.

Sehr positiv: Die Army die den Nationalpark bewacht hat den richtigen Kommandanten eingesetzt, dem der Nationalpark und die Tiere zum persoenlichen Anliegen geworden sind. Leider sind die Einsatzmoeglichkeiten sehr eingeschraenkt.

Das Nationalparkmanagement scheint jetzt etwas motivierter als 2002 zu sein, aber noch weit davon entfernt, richtiges Engagement an den Tag zu legen.

Das Wiedersehen mit Hukum und seiner Familie nach 7 Jahren war grossartig. Hukum arbeitet 2002 sehr hart fuer das Projekt, teils unter grosser Gefahr, denn damal waren die kriegerischen Auseinandersetzungen in Westnepal heftig und ab Sonnenuntergang galt strengstes Ausgangsverbot.

Den Menschen vor Ort ist die Erleichterung uber die nun seit einem eingetretene friedliche Verbesserung anzumerken.

Eine grosse Aenderung in der Region vom Nationalpark: Mit viel Muehe und Arbeit ist es Leuten wie Hukum gelungen die Familien zu ueberzeugen, dass es wichtig ist, dass ihre Kinder zur Schule gehen. 2002 waren die meisten Familien davon ueberzeugt, dass ein Kind auf dem Feld zu arbeiten hat und sahen keinen Sinn darin, die Kinder zur Schule zu schicken. Dies hat sich gluecklicherweise komplett geaendert und die Kinder sind sichtlich stolz darauf, in die Schule zu gehen und noch stolzer, wenn sie fuer ihre Eltern den Uebersetzer spielen duerfen. Gleichwohls waren dann die Eltern wieder stolz, wenn man sie lobte, wie gut ihre Kinder schon Englisch sprechen und wie wichtig das in ihrer Zukunft ist.

In der Schule mussten die Kinder im Schulhof  dann noch alle moeglichen Kunststuecke vorzeigen. Am meisten gewundert haben sie sich aber, wenn sie hoerten, dass jemand nur wegen der Susu-Delfine in ihren Ort kommt. “So weit nur um diese Delfine zu sehen?”. Es ist sehr wichtig, den Kindern verstaendlich zu machen, was in ihrer Heimat so besonders ist. Bis jetzt haben sie zwar schon gehoert, dass es diese Delfine gibt und ein paar haben sie auch schon gesehen. Aber dass es nur noch sehr wenige davon gibt und warum es so wichtig ist sie zu schuetzen, darueber – haben ausser den Kindern von den Dschungelguides – sie sich natuerlich kein Kopfzerbrechen gemacht. Das Problem der Ueberfischung und der Notwendigkeit der Ueberfischung haben die Kinder in keinen 5 Minuten verstanden. Im Gegensatz zu den Fischern, die bei diesem Gespraech sehr missgelaunt wurden.

Die Gespraeche mit den Guides waren sehr fruchtbar und wir arbeiten bereits an einem Notfallplan fuer die Region. Auch der Besuch beim Kommandanten der Army war sehr motivierend, denn wie schon geschrieben, diesem ist das Wohlergehen des Nationalparks ein persoenliches Anliegen geworden.

Es waeren noch drei Monate Arbeit angefallen, aber diese erste Mission nach 2002 hat ihren Zweck erfuellt und die aktuelle Lage laesst sich jetzt sehr gut einschaetzen. Aber eines steht schon jetzt fest: Viel Arbeit wartet jetzt darauf getan zu werden. Aber dies faellt leicht, wenn man Hoffnung am Horizonnt sieht.

Nochmal ein grosses Danke an Hukum und seine Familie und Hukum ist auch ein ganz besonderes Erlebnis zu verdanken: Den ersten Tiger den ich in freier Wildbahn erleben durfte. Aber was mir noch immer ein Raetsel ist: Woher haben diese Jungs den Mut, als einzigen Schutz vor einer eventuellen Tigerkonfrontation nur einen Babusstock bei sich zu tragen. Das alleine zeigt, wie sehr sie sich im Dschungel zurechtfinden und wie sehr sie das Verhalten der Tiere einschaetzen koennen.

Die Nationalparkverwaltung taete gut, mehr auf diese Guides zu hoeren. Buerosessel und langjaehrige Dschungelerfahrung sind eben zwei verschiedene paar Schuhe!

Im Anschluss noch ein paar Bilder von der Karnalietappe:

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Noch immer kein ‘go’ fuer die Karnalietappe

Samstag 14. März 2009 von bb

Erst mal aergerlich. Der Strom wurde mal wieder abgedreht. Der ganze Tourbookeintrag ab ins Nirwana. Damit dies nicht nochmal geschieht, wird ab jetzt der Text nicht mehr online, sondern offline geschrieben und auf dem USB-Stick gespeichert.
Noch gibt es kein ‘GO’ zur Karnali-Etappe. Meine nepalesischen Freunde die die Bedingungen vor Ort sehr gut kennen meinen, wenn ueberhaupt moeglich, dann wuerde es etwa 5 Tage bis zum Einsatzgebiet der Delfinsichtung dauern. Allerdings dauern die Blockaden schon fast eine Woche an und Erfahrungsgemaess muesste es bald zu einer Oeffnung kommen, denn bereits jetzt herrscht in einigen Orten Versorgungsengpass. Den Menschen dort gehen bereits zum Teil die Nahrungsmittel aus.
Die Blockaden noch viel laenger aufrecht zu erhalten, wuerde damit bedeuten, sich nicht fuer das Volk, sondern sich gegen das Volk einzusetzen.
Auf jeden Fall ist die Ausruestung fertig gepackt und es kann nach einer positiven Benachrichtigung sofort gestartet werden. Da die Situation ja schon bekannt war, wurde dies in der Zeitplanung schon beruecksichtigt und die Zeitreserve ist noch im gruenen Bereich.

Sollte morgen noch immer kein “GO’ kommen, wird morgen wieder eine Trainigssession mit den lokalen Kids gemacht, deren Berufsziel klar gesetzt ist. Sie wollen Berufstandempiloten werden.

Bei diesem Thema hier noch eine dringende Bitte:

Falls Sie in Laendern wie Nepal reisen und Aktivitaeten welcher Art auch immer buchen (Trekking, Rafting, Tandemfliegen,…) achten Sie bitte darauf, dass die Unternehmen von Einheimischen Leuten betrieben werden.

Vor allem hier in Nepal haben sich viele auslaendische Outdoorbetreiber niedergelassen und leider lassen einigen von diesen nicht mehr als die Steuern im Land und ziehen den ganzen Saisonserloes ab mit in ihre Heimat. Hiervon koennen die Nepalesischen Familien nicht leben.

Unternehmen die z.B. von Einheimischen gefuehrt werden und die auslaendische Guides beschaeftigen koennen auch einige Familien ernaheren und die Guides bekommen eben ihren Anteil. Gerade heute konnte ich mit einem auslaendischen Outdoorbetreiber ein gespraech furheren und der hat nur ein Ziel, soviel wie moeglich Umsatz zu machen und moeglichst wenig im Land zu lassen. Man wuerde eigentlich meinen, dass gerade in der Outdoorbranche immer die Unterstutzung der jeweiligen Bevoelkerung von eigenem Interesse ist, leider scheint es aber auch hier einige Ausbeuter zu geben. Nein danke zu solchen Unternehmen.

Fragen Sie also bitte bei der Buchung von ihren Aktivitaeten ruhig kritisch nach, wer das Unternhemen fuehrt und ob die Einheimische Bevoelkerung auch einen Nutzen davon hat.

Am Ende der Tour wird es noch einen ausfuehrlicheren Bericht uber dieses Thema geben.

In einer Stunde ist das naechste Meeting und Infoupdate.

Sollte fuer morgen noch kein ‘GO’ kommen, ist ein Programmpunkt schon fix: Groundhandlingtraining fuer die lokalen Kids die Tandempiloten werden wollen. Heute konnte auf jeden Fall ein wahres Wundertalent entdeckt werden und die Begeisterung der Kids ist grossartig und ansteckend.

Und eben damit diese Kids eine berufliche Zukunft haben, sollten obgenannten Betreiber von Outdooraktivitaeten die keine Einheimischen beschaeftigen gemieden werden. Und hier hat jeder einzelne Tourist die Moeglichkeit ohne Aufwand sehr viel beitragen zu koennen.

Namaste, BB.

'I wanne be a tandem-pilot'

Bissal: 'I wanne be a tandem-pilot'

Zur Zeit taeglich auf dem Programm: Groundhandlingseminar mit den Nepali Kids die den Beruf des Tandempiloten anstreben. Dabei sind richtige Talente dabei, die einen nur staunen lassen. Und die Motivation und Freude mit der die Kids bei der Sache sind, gehoert einfach gefoerdert. In Pokhara ist unter Jugendlichen ein sehr grosses Drogenproblem vorhanden, aber wenn diese Kids ihren Traum Tandempilot in Reichweite sehen, dann schaetze ich die Gefahr sehr gering ein, dass dies ein Problem fuer sie werden koennte. Mal schaun, ob sich fuer diese Kids nicht eine Trainingsausruestung auftreiben laesst. Zum Thema Schule meinten die Jungs in perfektem Englisch: “For us it’s very important, that welearn perfect english. We can not work for a tandemcompany without english!” Und nach dem Groundhandling auf die Frage was sie jetzt tun werden meinte einer der Jungs:  ’going home, learning for school!’

Boy’s i know you watch the tourbook: “Don’t give up your dream and i know you will make it. See you out at the trainingfield again and you are welcome to use my equipment! And Bissal! You know our deal:  Your are the boss for the packingzone. You will take care all boys are going to school and when you spend your time at the packingzone, you will learn for school or read a book, when you wait for the next packingjob! I saw you are a very smart young man – go on and make your way and gonna be a good pilot!”

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Erster Eintrag aus Nepal – Von wegen Frieden

Freitag 13. März 2009 von bb

Dies ist nun der erste Eintrag aus Nepal. Gestern Abend beim Ausgangspunkt fuer die weiteren Aktivitaeten angekommen und dann erst mal im dunkeln ab in die Dusche (kein Strom im ganzen Ortsteil) und dann Schlaf nachholen. Die letzten 7 Stunden Ruettelbussfahrt haben meiner Wirbelsaeule (noch immer nicht schmerzfrei vom Unfall bei den Vorbereitungen zum Chileprojekt 08, das dann wegen 3 Monaten Gipskorsett und mehreren Monaten Physiotherapie abgesagt werden musste) dann den Rest gegeben. Spielt aber keine Rolle, Hauptsache hier und dass die Delfinzaehlung am Karnali bald losgehen kann!

Hier ein Zitat von Nepalonline am heutigen Tag:

The daily life in the 22 Terai districts in the south of Nepal has been crippled because of restive Tharu agitation, demanding the withdrawal of government introduced ordinance. The hilly districts and capital Kathmandu are also hit with the shortage of provisions and fuel due to the blockade of transportation.

Three persons, including one policeman were killed in clashes between police and Tharu protesters in south Nepal on last Thursday and Friday.

Morgen sollte es eigentlich schon an den Karnali weitergehen, was aber im Moment nicht moeglich ist, da die Strassen in den Osten zum Teil blockiert sind. Von wegen Frieden in Nepal! Ja, in den Toursimusregionen, aber in den entlegenen Teilen und im Terrai immer noch eine hoechst unsichere Situation. Sollte es in ein paar Tanoch immer nicht moeglich sein, mit Bussen in den Westen zu kommen, wird eben ein Notfallplan aktivier. Nach heutigen Informationen ist der laengste Abschnitt auf dem kein Fahrzeug passieren darf etwa 30 Km lang. Mit dem schweren Rucksack und jodelnder Wirbelsauele zwar ein Gewaltakt, aber als Notfallplan dennoch eine Alternative. Eventuell auch ein Flug in den Westen und dann mit Bus und Fuhrwerk weiter, ber der Flug wuerde das Budget unnoetig belasten.

Ich werde versuchen morgen Abend ein update zu veroeffentlichen.

Heute auch auf dem Programm ein wiedersehen mit meinen Helfern und Freunden vom 02er Projekt und allseits grosses Erstaunen und Freude ueber meinen Besuch.

Fuer einen besonderen Nepali hatte ich auch noch ein Geschenk im Gepaeck. Meinen gebrauchten Tandem-Notschirm welchen ich bislang in meinem Nebenjob als Tandempilot in Verwendung hatte und zwei Tandemspreizen. Damit kann er einem lokalen Piloten helfen, seine Ausruestung ohne finanziellen Aufwand zu ergaenzen und schneller Geld mit seinem Schirm verdienen muss weniger lange fuer die Ausruestung arbeiten. Kleiner Minisupport sozusagen aus den Alpen in den Himalaya.

Nach dem heute nachmittag abwarten auf Infos angesagt war nutzte ich die Zeit mit einigen Kids von der ansaessigen Schule einen kleinen Kulturaustausch zu machen und es war recht interessant. Die Kinder an der Schule hier lernen sehr gut Englisch und wir sprachen auch darueber, wie wertvoll dies fuer ihre Zukunft ist. Denn vor allem hier um Pokhara ist der Toursimus eine gute Moeglichkeit seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

Der Wissensdurst der Kids ueber Austria war enorm und natuerlich durfte auch nicht die uebliche Verwechslung mit Australia fehlen. Obwohl ich hier jetzt noch nicht in der Region der Susu-Delfine sind, haben wir auch darueber gesprochen und wie schnell Kinder die Logik eines Konzeptes erfassen sollte uns Erwachsenen ab und zu mal schon als Vorbildfunktion dienen.

Kroenender Abschluss fuer die Kids war dann eine Groundhandlingsession mit meinem mitgebrachten Equipment, welches am Ende der Tour zum Einsatz kommen soll.

Ich marschier jetzt gleich mal rueber zum Buero wo mir geholfen wird die Tour an den Karnali zu organisieren und hoffe mal, dass es (obwohl ich heut noch nicht daran glaube) schon positive Neuigkeiten ueber die Strassensperren gibt.

Mein Abschluss heute wird dann noch ein Abendessen mit den lokalen Freunden werden mit ausgiebigem Erfahrungsaustausch, was sich in den letzten Jahren bei uns getan hat.

Eine positive Meldung kann ich jedoch von meinen Freunden hier kann ich jedoch schon posten. Seit der Beruhigung der politischen Situation im letzten Jahr, geht es mit dem fuer das Land so wichtigen Tourismus wieder aufwaerts – nur schade, dass diese Beruhigung noch nicht in allen Teilen des Landes Einzug gefunden hat. Vor allem in den armen Regionen des Landes, die auch ohne Unruhen froh uber jeden einzelnen Besucher sein wuerden.

Tourismus hat seine Sonnen und Schattenseiten, aber in Regionen wie hier in Nepal, bedeutet er oft eine der wenigen Chance ueberhaupt , aus der Armut zu entrinnen. Damit dieser Tourismus auch zum Ecotourismus heranwaechst, bedarf es aber auch der Unterstuetzung der Touristen selbst. Und fuer Vorbildwirkung (z.B. im Umgang mit der Natur) kann ein jeder Tourist, unabhaengig davon,  wo auf der Welt unterwegs ist, selbst sorgen.

Fuer heute einmal namaste und bis zum naechsten update,

BB (der noch spuert, dass er noch mindestens eine Einheit Schlaf nachsuholen hat)

PS:  Die Tastatur an deiem oeffentlichen PC (Der zur Zeit mit Batterie betrieben wird, weil wieder kein Strom) hat ein dynamisches Eigenleben. Die Fehler werden erst gar nicht versucht zu korrigieren. Sozusagen nepali-workflow-live authentisch.

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Donnerstag 12. Februar 2009 von ICELAND07

About this site

the idea of the project whalewatchingfuture.info is from GLOBALANCE-founder bernhard bechter. GLOBALANCE is doing expeditions since 1995, to bring attention to the problems around commerical whaleing.
OCEANCARE is the backbone of the project in 2007 & is covering also the main costs of the project in 2007 and is the main mediacontact.
WDCS is supporting as third partner the project and is helping specialy with manpower & contacts to iceland.

OCEANCARE and WDCS will joint the IWC meeting 2007 in alaska, the GLOBALANCE team will be at the same time in iceland.

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Tag 13 / Day 13 – Reykjavik

Samstag 19. Mai 2007 von ICELAND07-TOURTEAM

Tag 13 – Reykjavik

Heute war das Tour-Team im Hafen von Reykjavik, um Info-Gespräche zu führen. Die angesagte Whale Watching Tour des lokalen Anbieters mußte leider wegen zu starkem Wind und zu hohen Wellen abgesagt werden.

Absurde Situation am Hafen. Die Distanz zwischen Walbeobachtungs- und Wlafangschiffen beträgt gerade mal 40 Meter.

Interessantes Kommentar eines Whale Watching Veranstalters: “Es wäre grossartig, wenn wir diese Schiffe als schwimmendes Museum verwenden könnten!”

Auf der Fahrt zurück zum Camp, riss die Kette an Bernhard’s Bike, konnte aber schon erneuert werden.

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Day 13 – Reykjavik

Today we are in Reykjavik. The local whale watching – tour was canceled because to much wind and to high waves. but we had a very interesting meeting with the whale watching operators. Absurd: Between the WHALE WAHTCHING and WHALE HUNTING boats are only about 40 meters distance. A very interesting comment came from a Whale Watching Operator: “It would be so great, if we could use this boats as floating museum!”
On the way back to the camp the chain of bernhard’s bike broke in the middle of the city, but could be fixed.

Tomorrow the team will hit direction west!

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